München - Der Security-Spezialist MessageLabs warnt Arbeitssuchende vor E-Mails, die Stellen als regionaler Representative oder General Assistant bei ICG Commerce ausschreiben. Denn die E-Mails werben klammheimlich Zwischenhändler für Phisher an, indem sie nichts ahnende Opfer als Geldwäscher ködern und sie zusätzlich dem Risiko des Datenklaus aussetzen. Über 20.000 Kopien dieser Scam-Mails wurden bis dato abgefangen, die ersten davon bereits am vergangenen Wochenende.
Die E-Mails, die hohe Bezahlungen für das Tätigen von Geldtransfers versprechen, leiten ihre Opfer auf eine Webseite weiter, die die Angabe persönlicher Daten als Bewerbungsformalität erfordert. Diese Details können dann für den Datenklau missbraucht werden. Damit das alles auch seriös aussieht, muss das nahe Pittsburg ansässiges Beschaffungsunternehmen ICG Commerce mit seinem guten Namen herhalten. Die Sicherheitsexperten von MessageLabs haben herausgefunden, dass der Link in den E-Mails auf eine Webseite weiterleitet, die nicht Teil der Hauptwebseite von ICG ist.
"Für Phisher ist der schnellste Weg zum Geldtransfer der zwischen zwei Konten derselben Bank. Und der einfachste Weg, um das zu bewerkstelligen, besteht darin, nichts ahnende Menschen anzuwerben, die für sie Bankkonten eröffnen und im Interesse der Phisher diesen Transfer vornehmen", so Alex Shipp, Senior Anti-Virus Technologist bei MessageLabs. "Diese Leute waschen Geld, und dies meist ohne es zu bemerken. Dieser Scam zeigt, auf welche hinterhältige Art und Weise Betrüger Computernutzer vor ihren Karren spannen und zu illegalen Handlungen verleiten."
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