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29. August 2008
Fluggesellschaft fliegt aus Spargründen ohne Rettungswesten


Toronto - Aus Kostengründen entfernt die regionale kanadische Fluggesellschaft Jazz aus allen ihren Maschinen die Rettungswesten. Die Bestimmungen sähen vor, dass sogenannte Rettungsschwimmkörper ausreichten, wenn die Flugzeuge sich nicht mehr als 80 Kilometer von der Küste entfernten, erklärte Jazz-Sprecherin Manon Stuart. Die Passagiere würden nun angewiesen, die Sitzkissen als Rettungsschwimmkörper zu verwenden. Jazz sei eine transkontinentale Fluggesellschaft, die nicht über das Meer fliege.

Allerdings verlaufen Verbindungen von Jazz über die nordamerikanischen Großen Seen und entlang der Ostküste von Halifax nach Boston und New York. Eine übliche Rettungsweste wiegt rund 500 Gramm, bei dem von der Gesellschaft am häufigsten eingesetzten Flugzeugtyp Dash-8 mit 50 Sitzen bedeutet das eine Einsparung von 25 Kilogramm. Wegen der hohen Treibstoffkosten komme alles auf den Prüfstand, sagte Stuart.








 
 



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