Die Honorarverhandlungen zwischen Kassenärzten und Krankenkassen sind erfolgreich zu Ende gebracht worden. Das am Donnerstagabend erzielte Verhandlungsergebnis sieht vor, dass die Krankenkassen für die ambulante Versorgung bundesweit zusätzlich mindestens 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Berlin mitteilte.
Die KBV und der Spitzenverband der Krankenkassen hatten bereits am Mittwoch ihre Verhandlungen über eine Honorarreform für die rund 150.000 niedergelassenen Ärzte wieder aufgenommen. Die Gespräche waren Anfang des Monats unterbrochen worden.
Die KBV hatte zunächst 4,5 Milliarden Euro mehr Geld für die Ärzte gefordert und einen Schlichtervorschlag von 1,4 Milliarden als unzureichend abgelehnt. Die Politik hatte dann 2,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
