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29. August 2008
Italienisches Kabinett macht Weg zur Rettung von Alitalia frei


Rom - Das italienische Kabinett hat mit einer Gesetzesänderung den Weg zur Rettung der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia freigemacht. Zur Rettung soll die Fluglinie in zwei Gesellschaften aufgespaltet werden. Die eine Gesellschaft übernimmt die profitablen Bereiche, in die eine Gruppe italienischer Investoren noch einmal eine Milliarde Euro hineinpumpt. Die andere Gesellschaft übernimmt die Verbindlichkeiten und wird unter Insolvenzrecht gestellt.

Die dazu nötige Änderung des Insolvenzrechts wurde am Donnerstag im Kabinett bewilligt. Die Gesetzesänderungen erlaubten die Aufspaltung der Gesellschaft und beschleunigten die Abwicklung der Bilanzposten, teilte die Regierung mit.

Der konservative Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Rettung von Alitalia zu einer seiner vordringlichsten Aufgabe seit seinem Wahlsieg im April gemacht und versprochen, das Unternehmen in italienischen Händen zu behalten. Alitalia leidet unter der Konkurrenz von Billigfluglinien, Arbeitskämpfen und - wie viele andere Airlines auch - unter den stark gestiegenen Treibstoffkosten. Chef der neueren, schlankeren Alitalia soll voraussichtlich der Chef des Motorrollerherstellers Piaggio, Roberto Colaninno, werden.








 
 



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