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29. August 2008
Ohrenschmalz nur bei Problemen entfernen lassen


Washington - Ohrenschmalz sollte man nur bei konkreten Problemen aus dem Gehörgang entfernen lassen. Denn das sogenannte Zerumen erfüllt für das Ohr eine wichtige Schutzfunktion, wie der Verband der amerikanischen Hals-Nasen-Ohrenärzte in seinen neuen Empfehlungen betont. Das Gemisch aus Sekreten, abgestorbener Haut und Haaren habe antibakterielle Eigenschaften und schütze so vor Infektionen. Zudem werde ein Teil des Schmalzes regelmäßig etwa durch Kaubewegungen aus dem Ohr entfernt und nehme dabei Schmutz, Staub und andere Partikel aus dem Gehörgang mit.

Nur wenn das Zerumen Beschwerden wie etwa Jucken, Schmerz, Tinnitus oder Hörprobleme verursache, sollte es entfern werden, erklären die Mediziner im Fachblatt «Otolaryngology - Head and Neck Surgery». Dabei dürfe man aber keinesfalls Wattestäbchen oder Ohrkerzen verwenden. Stattdessen sollte der Hals-Nasen-Ohrenarzt den Pfropf aus dem Gehörgang lösen.








 
 



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