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29. August 2008
Kupfer soll vor Infektionen in Kliniken schützen


Hamburg - Türgriffe und Lichtschalter aus Kupfer könnten künftig in deutschen Kliniken Patienten vor Krankenhauskeimen schützen. Derzeit prüfen Kliniken in mehreren Ländern, ob Bakterien auf solchen Kupferlegierungen schneller absterben als etwa auf Oberflächen aus Edelstahl. Denn Keime werden in Krankenhäusern nicht nur durch direkten Kontakt zwischen Menschen übertragen, sondern auch über kontaminierte Flächen.

Oberflächen aus Kupfer könnten vor allem die Belastung von Kliniken mit multiresistenten Keimen wie etwa dem Mehicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) senken, der bei Patienten lebensgefährliche Wundinfektionen, Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen auslöst. Nun wurde in der Hamburger Asklepios Klinik Wandsbek eine komplette Krankenhausstation mit Kupfer ausgestattet. Erste Resultate zeigen nach Angaben der Klinik, dass Mikroben auf Kupferoberflächen kürzer überleben. Das Ergebnis der Studie soll Anfang 2009 vorliegen. In deutschen Krankenhäusern infizieren sich Schätzungen zufolge jährlich mehr als eine halbe Million Menschen.








 
 



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