
29. April 2006 13:01 Uhr
"Disk-Less" - Speichervirtualisierung auch ohne Festplatten
München - Mit dem neuen "TagmaStore"-Network-Storage-Controller "NSC55 Disk-Less" bietet Hitachi Data Systems (HDS) erstmals einen intelligenten Storage-Controller ohne Festplatten an. Unternehmen haben so die Möglichkeit, ihr Speichermanagement über eine zentrale Kontrolleinheit zu steuern, ohne in zusätzliche Festplatten zu investieren. Freie Ressourcen in Speichersystemen können mit der Virtualisierungsfähigkeit des Network Storage Controllers in einem Pool zusammen geführt und dann - je nach Applikationsanforderung - zielgerichtet genutzt und ausgeschöpft werden.
Dies soll sich vor allem auf Investitionen in vorhandene Kapazitäten sparsam auswirken. Gleichzeitig versetzt der Controller Unternehmen in die Lage, von den modernen Software-funktionen bei Datenmigrationen oder der Einrichtung von abgestuften Speicherumgebungen zu profitieren.
Mit dem NSC55 Disk-Less lassen sich bis zu 16 Petabyte heterogene externe Speicherkapazität verwalten. Der Controller unterstützt Speichersysteme von EMC, IBM, Hitachi, Hewlett-Packard (HP), Sun und anderen. Der Controller ermöglicht darüber hinaus den Einsatz neuer Technologien auch mit älteren Storage Arrays, da Tiered Storage Management oder Datenreplikation unabhängig vom Speichersystem eingerichtet werden können.
Der NSC55 Disk-Less mit seiner Non-blocking-Crossbar-Switch-Architektur wird von 32 Multiprozessoren versorgt, die für sehr hohen Datendurchsatz konzipiert wurden. Diese Architektur ermöglicht eine Trennung von Daten- und Kontrollinformationen, was sowohl für eine hohe Performance wie auch Verfügbarkeit sorgt. Ein Load Balancing der Daten von den Servern zum Speicher erfolgt durch sogenannte "virtuelle Host-Ports" (Host Storage Domains).
Die Crossbar-Switch-Architektur soll dabei die parallele Datenverarbeitung im Speichercontroller ermöglichen, so dass sehr hohe Bandbreiten erreicht werden und kein Engpass entsteht.
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