
29. April 2006 12:55 Uhr
Microsoft legt bei Umsatz und Gewinn zu
Redmond - Microsoft hat seine Geschäftszahlen für das vergangene Quartal vorgelegt. Daraus geht hervor, dass der Software-Riese binnen der letzten drei Monate einen Umsatz von 10,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet hat. Das bedeutet einen Anstieg um 13 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Der operative Gewinn Microsofts belief sich dabei auf 3,89 Milliarden US-Dollar. Der Redmonder Konzern verbuchte damit einen Zuwachs von 17 Prozent. Der Nettogewinn betrug im besagten Geschäftsquartal 2,98 Milliarden US-Dollar, der Gewinn je Aktie 0,29 US-Dollar.
"Wir sind zufrieden mit dem beschleunigten Umsatzwachstum im laufenden Geschäftsjahr, das von der starken Nachfrage nach unseren neuen Angeboten im Privatanwender- und Unternehmenskundenbereich gekennzeichnet war", so Chris Liddell, Chief Financial Officer, Microsoft. "Wir erhöhen jetzt unsere Investitionen, um unser künftiges Wachstum voranzutreiben. Wir glauben, dass wir im nächsten Geschäftsjahr noch höhere zweistellige Umsatzraten verzeichnen werden als dieses Jahr. Aufgrund unserer Zuversicht in die Zukunft haben wir auch unseren Aktienrückkauf fortgesetzt und im Berichtsquartal Microsoft-Aktien in Höhe von 4,9 Milliarden US-Dollar erworben."
´Durch die starke Nachfrage nach den vor kurzem eingeführten Produkten für Unternehmenskunden und Privatanwender hat Microsoft im Berichtsquartal in den Geschäftsbereichen Home and Entertainment, Microsoft Business Solutions sowie Server and Tools hervorragend abgeschnitten. Im Bereich Home and Entertainment stieg der Umsatz aufgrund der starken Nachfrage nach dem Xbox 360-System um mehr als 80 Prozent. Dank des anhaltenden Interesses der Kunden an den Lösungen von Microsoft Dynamics erzielte Microsoft Business Solutions ein Umatzwachstum von 21 Prozent. In der Unternehmenssparte Server and Tools wurde im dritten Quartal 2006 zum 15. Mal in Folge eine zweistellige Umsatzsteigerung erreicht.
"Die Windows Server-Plattform stößt bei unseren Kunden auf enorme Resonanz, die sich in einer Umsatzsteigerung bei Microsoft SQL Server von mehr als 30 Prozent niederschlägt", erklärt Kevin Johnson, Co-President, Platforms & Services Division. "Immer mehr Geschäftskunden entscheiden sich wegen der hohen Leistungsfähigkeit, Sicherheit und den Business Intelligence-Funktionen für den SQL Server als Plattform für geschäftskritische Anwendungen."
Für das am 30. Juni 2006 endende laufende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 11,5 Milliarden und 11,7 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wird dann voraussichtlich zwischen 4,0 Milliarden und 4,2 Milliarden US-Dollar liegen. Der erwartete Gewinn je Aktie wird auf 0,30 US-Dollar geschätzt.
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