Home Aktuell Politik Gesellschaft IT & Computer Telekom & Handy Science Sport Kultur Verschiedenes
Newsletter
Ihr Name:

Ihre E-Mail:






Top-Stories
Fall Kurnaz: Steinmeier bekräftigt seine Haltung
CDU-Brandenburg: Junghanns vs. Petke - 1:1 Unentschieden!

Vorwurf: Banken verschleiern Kreditzinsen systematisch!

Satire
Stoiber gegen den Rest der Welt
Geht's noch? Super-Nannys sollen in Deutschland aufräumen
Wenn sich Promis gegenseitig "anpissen"

Pressemitteilungen
Schülerstempel - Zeit sparen im Unterricht
Modellbahngrundstücke zu Gunsten der Kindernothilfe versteigert
Faire Gesprächsführung: Entscheidungs- und Handlungsfreiheit der Gesprächspartner
Machenschaften der Pharmaindustrie entlarvt
Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann entlarvt die Lügen der Fastenmaffia
Spitzenverkaufsleistung durch Selbstmotivation
Stadtgespräch in Hannover: Der Maharishi Friedenspalast
Webdesign aus Berlin mit einzigartigen Website Kostenrechner
Anzeige :

Fehlerhafte Hartz-IV-Software verursacht Millionen-Kosten
28. Dezember 2005 - 06:32 Uhr

Berlin - Fehler in der Verwaltungssoftware für das Arbeitslosengeld II haben im Jahr 2005 Mehrausgaben für Hartz IV in dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat 300 Millionen Euro zu viel an die Krankenkassen überwiesen, jeden Monat sind es 25 Millionen Euro. Der Grund: Die Beitragssätze für Arbeitslosengeld-II-Empfänger waren im März 2005 - rückwirkend zum Januar - gesenkt worden. Doch die Software aus dem Hause T-Systems kann diese Senkung nicht erfassen und verarbeiten. "Das Problem ist seit Monaten bekannt, doch vor Frühjahr 2006 kann es nicht behoben werden", sagte ein BA-Sprecher dem Tagesspiegel. Die Krankenkassen überweisen 80 Prozent des Betrags zurück, doch den Rest behalten sie für den zusätzlich anfallenden Verwaltungsaufwand ein.

Der Hartz IV-Ombudsrat hat Kritik daran geübt, dass sich die Angleichung des Arbeitslosengelds II in Ostdeutschland auf Westniveau bis zum Sommer 2006 verzögert. Ratsmitglied Christine Bergmann sagt dem Tagesspiegel, sie sei froh, dass das Arbeitslosengeld II angeglichen werde. Doch es sei bedauerlich, dass es noch ein paar Monate dauern werde, bis die Langzeitarbeitslosen in beiden Landesteilen den gleichen Regelsatz erhalten. "Ich hätte mir gewünscht, dass die Angleichung zum 1. Januar vorgenommen wird."

Seit dem Start von Hartz IV hat der Ombudsrat nach Angaben von Bergmann 10500 schriftliche und 47000 telefonische Anfragen erhalten. Anfangs meldeten sich täglich 150 Menschen, inzwischen seien es 30 bis 40 Anfragen pro Tag, sagt Bergmann. "Die Menschen haben sich mit Hartz IV eingerichtet, auch wenn sie nicht mit allem einverstanden sind." Die zentrale Aufgabe für das kommende Jahr wird nach Ansicht von Bergmann sein, die Vermittlung und Integration der Langzeitarbeitslosen richtig in Gang zu bringen. Viele Arbeitsgemeinschaften haben in diesem Jahr nicht ihre Budgets ausgeschöpft, die ihnen für Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung stehen. "Die Arbeitsgemeinschaften müssen mehr machen, als nur auf Ein-Euro-Jobs zu setzen", empfiehlt Bergmann. Im November hatten 275300 Arbeitslosengeld-II-Empfänger einen solchen Ein-Euro-Job.



Webtipps
Montag, 01. Dez. 2008







Copyright by net-tribune.de / Powered by DGIC