München - Alle Jahre wieder wächst in der Vorweihnachtszeit das PC-Angebot bei Elektronik-Großmärkten und Discountern. Doch nicht alle Geräte, die mit Schlagworten wie "Multimedia" oder "Grafikpower" beworben werden, sind für Computerspieler geeignet, berichtet das PC-Spiele-Magazin " GameStar", das zehn neuen Komplett-PCs einem Praxistest unterzogen hat. Demnach lässt vor allem die 3D-Grafikleistung bei einigen Komplett-PCs deutlich zu wünschen übrig, so dass statt Spiellust Spielfrust angesagt ist.
Beispiel hierfür ist der Vobis/Yakumo Q7 YW 300160 (circa 800 Euro). Der als Multimedia-PC beworbene Rechner ist zwar mit einem leistungsstarken Intel Pentium 4 Prozessor bestückt, liefert aber im Test die schlechtesten Spielewerte. Auch MSIs Mega 180 P30 Power Line (1.340 Euro) und der Deutschland PC III von Fujitsu-Siemens (circa 1.000 Euro) stoßen bei aktuellen 3D-Spielen schnell an ihre Grenzen.
3D-Power satt und reichlich Ausstattung bietet dagegen der AMD64 Doom3 Edition von PC-King. Für rund 1.500 Euro bekommen Spieler einen sauber verarbeiteten Komplett-PC mit einer schnellen Geforce 6800 GT-Grafikkarte und einer sehr guten Kühllösung. Noch mehr Tempo bietet der AMD Athlon 3700+ von PC-Spezialist (1.885 Euro). Der optimal konfigurierte Rechner ist mit einem schnellen AMD Athlon 64 Prozessor sowie einer ATI Radeon X800 XT Platinum Edition Grafikkarte bestückt.
Wer in die höchsten Sphären der Spiele-PCs aufsteigen will, für den ist nach Meinung der PC-Spiele-Experten der Alienware Aurora Extreme das Maß aller Dinge. Der rund 3.300 Euro teure Testsieger liefert mit Abstand die höchste 3D-Grafikleistung, für die eine ATI Radeon X800 XT Platinum Edition Grafikkarte verantwortlich ist. Daneben lässt der Alienware auch in punkto Verarbeitung, Kühlung und Design bei Computerspielern keine Wünsche offen.
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