Darmstadt - Europas IT-Manager haben kein Vertrauen in Offshore Outsourcing. Dies ist das Ergebnis einer vom IT-Dienstleister Synstar durchgeführten europaweiten Befragung von 700 IT-Managern. Auf die Frage, welche von sechs zentralen IT-Bereichen sie ins Ausland auslagern würden, gaben über 70 Prozent die Antwort: "keinen einzigen".
Weniger als ein Drittel würden Netzwerk- und Datenmanagement und weniger als ein Viertel den User-Support ins Ausland auslagern. Nur 17 Prozent könnten sich überhaupt vorstellen, ihr Business Continuity Management ins Ausland abzugeben. Nur zehn Prozent würden Offshore Outsourcing von Desktop-Support und -Wartung in Erwägung ziehen. IT-Strategie- und Personal-Management sind ebenfalls Verantwortungsbereiche, die 84 beziehungsweise 88 Prozent der IT-Manager möglichst in Reichweite behalten möchten.
Die meisten IT-Verantwortlichen sind mit 58 Prozent der Meinung, dass Outsourcing bestimmter IT-Bereiche im Inland der effektivste Weg sei, um Kosten zu senken und gleichzeitig die Leistung zu erhöhen. Dabei befürworten 70 Prozent der deutschen und 72 Prozent ihrer Kollegen in Großbritannien selektives Outsourcing im Speziellen.
|