München - Mit zunehmender Bedeutung von Internet, E-Mail, mobile Computing sowie der wachsenden Vernetzung im Geschäftsalltag steigt auch das Sicherheitsrisiko. Schadensmeldungen sind an der Tagesordnung; Sicherheitslücken schon heute problemlos messbar. Doch den wenigsten ist bewusst, dass ein zu niedriges IT-Sicherheitsniveau zur persönlichen Haftung des Managements führen kann. "IT Security ist deshalb vor allem auch Chefsache", so die Kernbotschaft einer von IT- Sicherheits- und Rechtsexperten auf der diesjährigen SYSTEMS durchgeführten Paneldiskussion.
Unter dem Motto "Pro-aktiv statt Reaktiv" appellierten unter anderem Heiko Boecher, CEO bei Tiresius Technology, Wolfgang Reiners, Managing Partner bei PRW Rechtsanwälte, und Jannis Moutafis, Geschäftsführer von silicon.de, an die Managementebene von Unternehmen, sich durch intelligente IT-Sicherheitstools zu schützen. Denn einer aktuellen Studie von silicon.de zufolge ist insbesondere Spam eines der am schnellst wachsenden Sicherheitsrisiken. Bereits jetzt sehen sich 80 Prozent der in der Studie befragten IT-Profis und Geschäftsführer mit diesem Problem konfrontiert, Tendenz steigend. Doch es gehe nicht allein um Angriffe von Außen: "Auch Fahrlässigkeit im Umgang mit dem Internet oder sogar Böswilligkeit von eigenen Mitarbeitern birgt für Unternehmen eine große Gefahr", erklärt Rechtsexperte Reiners.
"Ein mangelhaftes IT-Sicherheitsbewusstsein kann der Chefetage Kopf und Kragen kosten, ganz abgesehen von dem unternehmerischen Schaden", betont auch Heiko Boecher. "Jeder, der seine IT-Infrastruktur heute nicht pro-aktiv durch intelligente Content-Security vor Angriffen schützt, provoziert Wirtschaftskriminalität."
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