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New York - Die Mehrheit der US-amerikanischen Unternehmen ist sich zwar dem wachsenden Problem hinsichtlich der Spyware bewusst, dennoch greifen nur sehr wenige auf Anti-Spyware-Technologie zurück, um sich der Spionage-Software zu entledigen. Dies ist das Ergebnis einer vom IT-Sicherheitsunternehmen Webroot in Auftrag gegebenen Studie, die am Mittwoch in New York vorgestellt wurde.
Demnach haben nur weniger als 10 Prozent der US-Unternehmen Anti-Spyware-Tools auf den Rechnern ihrer Mitarbeiter installiert, obwohl sich 70 Prozent der befragten IT-Manager durchaus um die Spyware-Problematik sorgen. Kein Wunder, ist die Mehrheit der Manager (96 Prozent) doch der festen Überzeugung, dass ihre existierenden Antivirenschutz- und Firewall-Lösungen ihre Unternehmen ausreichend vor externen Sicherheitbedrohungen beschützen.
"Die denken, dass Spyware kein Problem für ihre Sicherheit sondern eher ein Problem für ihre Produktivität ist", bekundet Richard Stiennon, Vice President bei Webroot, sein Unverständnis. "So dachte man Anfangs übrigens auch über das Spam-Problem." Wenig überraschend ist damit auch ein weiteres Ergebnis der Studie: So gaben 82 Prozent der Befragten an, dass die Rechner ihres Unternehmens gegenwärtig mit Spyware infiziert sind.
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