Beim Einkaufen im Internet sollten Verbraucher schon bei der Wahl des Verkäufers Vorsicht walten lassen. Zeichen für die Seriosität eines Online-Shops sind ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Geschäftsführers oder Inhabers, günstige Service-Telefonnummern und verständliche Geschäftsbedingungen, wie der Branchenverband Bitkom erläutert. Zudem sollten Versandarten, Transportkosten und Lieferzeiten klar genannt werden.
Vertrauliche Bankdaten dürfen nur über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Erkennbar ist diese an den Buchstaben «https» in der Adresszeile der Internetseite und an einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internetbrowser. Beim Bezahlen sollten Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte möglich sein, empfiehlt Bitkom. Darüber hinaus gibt es Services zur Kaufabwicklung, bei denen die Kontodaten nur einmal hinterlegt werden müssen. Vorkasse per Überweisung gilt bei Experten als riskant.
Rigoroser sind die Ratschläge von Verbraucherschützern. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Verbraucher beim Internet-Shopping generell eine Rechnung anfordern und über diese bezahlen. Denn bei der Eingabe von Konto- oder Kreditkartennummer drohe späterer Missbrauch, erklärt die Verbraucherzentrale Hessen. Ist das Zahlen auf Rechnung nicht möglich, sollten Verbraucher sich überlegen, ob sie die Ware nicht besser im Laden kaufen.
Auf jeden Fall sollten Verbraucher einen Internet-Einkauf dokumentieren und dazu die einzelnen Bestellschritte speichern sowie E-Mails vom Händler aufbewahren. Wenn die gelieferte Ware nicht den Erwartungen entspricht, darf sie binnen zwei Wochen an den Verkäufer zurückgeschickt werden. Der muss den Kaufpreis erstatten, und auch die Rücksendekosten, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat.
