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28. August 2008
Hunderttausende Briefe mit Steuernummer kommen nicht an


Berlin - Wegen veralteter Adressdaten konnten allein in diesem Monat einem «Bild»-Bericht zufolge bis zu eine Million Briefe mit der neuen Steueridentifikationsnummer zugestellt werden. Dies berichtet das Blatt unter Berufung auf den Deutschen Städte- und Gemeindebund. Allein in Berlin seien bis zu 150.000 Briefe mit der neuen Steuernummer nicht zugestellt worden, in München rund 70.000 und in Düsseldorf 29.000, schreibt die «Bild» weiter. Verbandssprecher Franz-Reinhard Habbel sagte dem Blatt zufolge, er rechne in den kommenden Monaten aber mit weniger Rückläufern.

Gleichzeitig forderte er das Bundeszentralamt für Steuern auf, die Fehlerquote beim Verschicken zu senken. Bis zum Jahresende soll jeder Deutsche seine neue elfstellige Identifikationsnummer (TIN) erhalten, die auch nach Umzügen oder Arbeitswechseln gültig bleibt. Geliefert werden die Daten von Gemeinden und Finanzämtern. Mit weit über 1.000 Tonnen Gesamtgewicht der Briefberge ist es die größte Versandaktion in der Geschichte der Bundesrepublik.








 
 



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