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28. August 2008
Gysi reist mit Dreßler nach Nahost


Berlin - Linksfraktionschef Gregor Gysi reist am Samstag gemeinsam mit dem SPD-Politiker und früheren Botschafter in Israel, Rudolf Dressler, für eine Woche nach Nahost. Bei politischen Gesprächen in Israel, Palästina, Ägypten und Syrien wollen sie sich über die aktuelle Situation unterrichten. Sie wollten auch erkunden, wie sich die Verantwortlichen auf weltpolitische Entwicklungen wie den Präsidentenwechsel in den USA und deren mögliche Auswirkungen auf den Nahost-Friedensprozess einstellten, sagte Gysi am Donnerstag.

Ihm gehe es auch darum, schrittweise das Verhältnis der deutschen und der europäischen Linken zu Israel zu verbessern, ohne das zu den Palästinensern und anderen arabischen Ländern zu verschlechtern, sagte Gysi. Dreßler habe er um Mitreise gebeten, weil dieser «ein sehr guter Botschafter» gewesen sei.

Er habe zugestimmt, seine Erfahrung als Diplomat zur Verfügung zu stellen, sagte Dreßler. Er habe auch schon FDP-Chef Guido Westerwelle begleitet und würde das ebenso bei Politikern anderer Parteien als Selbstverständlichkeit tun. Ein «Geschmäckle» bekomme die gemeinsame Reise allein wegen des Verhältnisse zwischen SPD und Linkspartei, fügte der langjährige Sozialpolitiker hinzu, der vor einer Weile schon einmal mit der Linken zu liebäugeln schien. Eine Symbolik sah er allenfalls darin, «dass ich ein Symbol gesetzt habe, dass man miteinander reden muss».








 
 



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