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28. August 2008
Verbraucherschützer fordern Gaspreissenkung zum Jahreswechsel


Düsseldorf - Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die deutschen Gasversorger aufgefordert, spätestens zum Jahreswechsel ihre Preise deutlich zu senken. «Die Gaspreiserhöhungen der letzten Zeit sind immer wieder auch mit der Gas-/Ölpreiskopplung begründet worden. Wenn die Preise für Rohöl seit Mitte Juli um rund 20 Prozent nachgegeben haben, müssen die Gasversorger diese Einsparungen auch an die Verbraucher weitergeben», verlange Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, am Donnerstag in Düsseldorf.

Der Verbraucherschützer verwies darauf, dass Energieexperten bis ins kommende Frühjahr mit vergleichsweise niedrigen Preisen rechneten. Die Konzerne müssten deshalb nun ihre exorbitanten Preiserhöhung zurücknehmen und die Verbraucher vom Preisverfall profitieren lassen. «Sonst würde es nach Preispolitik nach Gutsherrenart riechen, wenn sich die Gasversorger für das Nachgeben der Preise am Ölmarkt blind zeigen, bei Erhöhungen jedoch voll zuschlagen», sagte Müller.

Der Gaspreis ist in Deutschland in der Regel an die Entwicklung des Mineralölpreises gekoppelt. Er folgt dessen Entwicklung aber mit einer zeitlichen Verzögerung von rund sechs Monaten.








 
 



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