Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vom US-Magazin «Forbes» zum dritten Mal in Folge zur mächtigsten Frau der Welt gekürt worden. Ihren Spitzenplatz verteidigte sie nach Angaben von «Forbes» mit ihren Initiativen zur Modernisierung der deutschen Wirtschaft, der Heraufsetzung des Rentenalters und der Besetzung hoher Regierungsämter mit mehr Frauen.
Regelrecht bewundernd wurde Merkels Fähigkeit gelobt, «durch Kontroversen zu pflügen» - etwa beim Empfang des Dalai Lamas im Kanzleramt, ihrer Kritik am simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe und ihrem Vorstoß, «den Euro einen bedeutenderen Teilnehmer in den globalen Finanzmärkten zu machen, während der Dollar zurückweicht».
Die politische Durchsetzungsfähigkeit von US-Außenministerin Condoleezza Rice wurde dagegen geringer eingeschätzt: Sie viel vom vierten Platz im Vorjahr auf den siebten Platz. Zweitmächtigste Frau ist für «Forbes» die Vorsitzende des staatlichen Einlagenfonds der US-Banken (FDIC), Sheila Bair, PepsiCo-Chefin Indra Nooyi folgt auf Platz drei.
