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Gute Chancen für die Mitarbeiterbeteiligung

veröffentlicht am 28.06.2007


Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sieht gute Chancen für eine stärkere staatliche Förderung von Mitarbeiterbeteiligungen an Unternehmen. «Der Investivlohn wird und muss in der großen Koalition kommen», sagte Stoiber der Zeitung «Die Welt». «Es ist Sinn und Zweck einer Zusammenarbeit der großen Parteien, solche wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zu lösen.»

 

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Berlin - Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sieht gute Chancen für eine stärkere staatliche Förderung von Mitarbeiterbeteiligungen an Unternehmen. «Der Investivlohn wird und muss in der großen Koalition kommen», sagte Stoiber der Zeitung «Die Welt». «Es ist Sinn und Zweck einer Zusammenarbeit der großen Parteien, solche wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zu lösen.»



Stoiber sagte, die CSU könne sich vorstellen, zunächst bis zu 500 Euro im Jahr für Investivlöhne steuerfrei zu stellen. «Das ist deutlich mehr, als die SPD will», erklärte er. Gleichzeitig kritisierte er den SPD-Vorschlag eines so genannten Deutschland-Fonds: «Ich halte es für attraktiver, wenn Arbeitnehmer am eigenen Unternehmen beteiligt sind als an einem anonymen Fonds.» Die Beteiligung am eigenen Unternehmen schaffe eine andere Motivation und Bindung an den eigenen Betrieb.


Die SPD hatte mit ihrem Vorschlag zur Mitarbeiterbeteiligung eine kontroverse Debatte ausgelöst. Die Union arbeitet zurzeit an einem eigenen Modell für die Beteiligung von Mitarbeitern am Firmenvermögen. Am Freitag wollen CDU und CSU ein konkretes Konzept für «Betriebliche Bündnisse für Soziale Kapitalpartnerschaften» vorstellen.


  (© AP)



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