Ihr Standort: Home -> News
  


28. Mai 2008
Ströbele für Aufnahme von Datenschutz ins Grundgesetz


Frankfurt - Nach Bekanntwerden der Bespitzelungsaffäre bei der Telekom hat der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele gefordert, den Datenschutz ins Grundgesetz aufzunehmen. «Die Grünen werden bald eine Initiative für eine Verfassungsänderung vorstellen», sagte Ströbele der «Passauer Neuen Presse» (Dienstagausgabe).

Die Vorgänge bei der Telekom seien eine «fürchterliche Missachtung der Grundrechte der Betroffenen und der Pressefreiheit», sagte der Grünen-Politiker. «Die Unternehmen scheinen jedes Gefühl für Anstand und Verhältnismäßigkeit verloren zu haben.» Es müsse dafür gesorgt werden, «dass der Datenschutz auch in der Wirtschaft ausreichend garantiert ist und Verstöße geahndet werden. Eine Maßnahme können wir sofort beschließen: Der Datenschutz gehört ins Grundgesetz.»

Laut einem «Spiegel»-Bericht hat die Telekom mehr als eineinhalb Jahre lang Telefon-Verbindungsdaten eigener Manager und Aufsichtsräte auswerten lassen, um unliebsamen Kontakten zu Wirtschaftsjournalisten auf die Spur zu kommen.

«Verwerflich und ekelhaft»

Der frühere BDI-Vorsitzende Hans-Olaf Henkel sprach in diesem Zusammenhang von Stasi-Methoden. Der «Thüringer Allgemeinen» (Dienstagausgabe) sagte er: «Ich finde diese Methoden, die offenbar bei der Telekom angewendet worden sind, genau so verwerflich und ekelhaft wie die Stasi-Methoden der DDR.» Er glaube aber nicht, dass Bespitzelungen in der deutschen Wirtschaft häufiger seien als früher. «Sie kommen nur einfach häufiger raus», sagte Henkel.








 
 



* kostenlos, 2x täglich
 

Google

Münte ist...

Niemals in die Nato

Irreführung

Aktion gefragt

Offenkundig unverfänlich

Trotz steigender Bruttolöhne?!

Kuhn macht es sich zu leicht

Gute Erfahrungen

Gedächtnislücken MP Tillich

AW: AW: Genug Verdächtigungen


- Anzeige -

 


- Anzeige -

 

Copyright by net-tribune | Impressum | Optimiert für 1024 x 768 pxl Top