Fitness-Studios bringen immer mehr Bundesbürger ins Schwitzen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Mitglieder um 6 Prozent auf knapp 5,5 Millionen, wie eine in Düsseldorf veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte ergab. Dabei wuchsen die großen Discount-Ketten deutlich stärker als der Gesamtmarkt.
Der Marktanteil der Fitnessketten sei in den vergangenen Jahren um 13 Prozentpunkte auf 35 Prozent gestiegen, hieß es in der Studie. Auch Premiumanbieter mit Fokus auf Wellnessangeboten gewannen neue Mitglieder. Den größten Marktanteil hielten bisher aber noch immer die kleinen Einzelstudios. Auch sie hätten ihre Mitgliederzahl im vergangenen Jahr steigern können.
Insgesamt hat der deutsche Fitnessmarkt der Studie zufolge noch Potenzial. Der Anteil der Mitglieder in Fitness-Studios an der Gesamtbevölkerung liege bei 6,6 Prozent - und damit deutlich niedriger als beispielsweise in den Niederlanden mit 16,4 Prozent, Schweden mit 14,3 Prozent oder England mit 11,8 Prozent. Wegen der traditionellen Vereinslandschaft in Deutschland wachse die Akzeptanz kommerzieller Fitnessangebote langsamer.
