
28. April 2006 15:28 Uhr
Auf Macs läuft jedes Betriebssystem
Hannover - Auf neuen Macs kann man verschiedene Betriebssysteme parallel nutzen. Ohne Trickserei und ganz legal steht Nutzern von Apple-Rechnern damit das breiteste Softwareangebot offen. Das berichtet das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe.
Macs werden zwar nicht mit Windows ausgeliefert, die jüngst erschienenen Programme Boot Camp und Parallels Workstation ermöglichen die Installation jedoch. Mac-Nutzern steht damit die ganze Palette der Windows-Programme zur Verfügung. Davon profitieren sie sehr, denn nicht alle Programme sind auch in einer Mac-Version erhältlich.
Mac-OS- und Windows-Programme lassen sich mit Parallels Workstation sogar nebeneinander auf einem Mac-Rechner starten. Das erlaubt beispielsweise den bequemen Datenaustausch durch Kopieren und Einfügen.
Für Windows-Nutzer stellen Apples schicke, leichte und leise Rechner damit eine interessante Alternative zum herkömmlichen PC dar, seit Macs ebenfalls Intel-Hardware verwenden und nicht mehr teurer als vergleichbare PCs sind. Einziger Nachteil: Die Apple-Rechner sind derzeit nicht erweiterbar, da sie keine Steckplätze für zusätzliche Speicher- oder Grafikkarten oder DVD-Brenner bieten. Das soll sich erst im Sommer ändern, wenn weitere Mac-Modelle auf den Markt kommen.
Mac-Anwender, die sich Windows installieren, müssen sich allerdings mehr um die Sicherheit ihres Rechners kümmern. "Bisher blieben Macs von Angriffen weitestgehend verschont", so Experte Stephan Ehrmann. "Wie alle anderen Windows-Nutzer auch kommen sie jetzt um eine Firewall und Virenschutz-Software nicht herum. Vor allem aber müssen sie etwas vorsichtiger sein, zum Beispiel beim Umgang mit Datei-Anhängen."
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