Die tote Panda-Dame Yan Yan wird wie ein gewöhnliches Haustier in der Tierkörperbeseitigung enden. Die am Montag gestorbene Bärin werde zuvor noch seziert, sagte ein Tierpfleger des Berliner Zoos am Dienstag auf AP-Anfrage. «Dann geschieht dasselbe wie bei jedem Hund und jeder Katze auch.» Der Zoo sei dazu verpflichtet; außerdem liege es auch nicht in seinem Interesse, einen eigenen Friedhof anzulegen.
Der Pfleger bestätigte, dass der Tod seiner Gefährtin das Panda-Männchen Bao Bao kalt ließe. «Pandas sind Einzelgänger und leben auch in der Wildnis getrennt. Eine Reaktion gab es nicht und ist auch nicht zu erwarten.» Bao Bao ist nun der einzige Panda des Berliner Zoos.
In Tierkörperbeseitigungsanlagen werden die Leichen in der Regel verbrannt. Tote Kleintiere wie Katzen oder Meerschweinchen dürfen auch auf dem eigenen Grundstück in einer Tiefe von mindestens 50 Zentimeter begraben werden, sofern das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt.
