Ostermärsche gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr
veröffentlicht am 28.03.2007

Die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung richten sich in diesem Jahr vor allem gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr und warnen vor einem Krieg der USA gegen den Iran. Wie das Netzwerk Friedenskooperative am Mittwoch in Bonn mitteilte, wird es vom kommenden Sonntag, an dem ein vorgezogener Ostermarsch in Potsdam stattfindet, bis zum Ostermontag bundesweit rund 70 Veranstaltungen und Demonstrationen geben.
Bonn - Die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung richten sich in diesem Jahr vor allem gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr und warnen vor einem Krieg der USA gegen den Iran. Wie das Netzwerk Friedenskooperative am Mittwoch in Bonn mitteilte, wird es vom kommenden Sonntag, an dem ein vorgezogener Ostermarsch in Potsdam stattfindet, bis zum Ostermontag bundesweit rund 70 Veranstaltungen und Demonstrationen geben.
Eine der größten wird den Angaben zufolge am Ostersonntag in der Kyritz-Ruppiner Heide stattfinden, zu Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Theologe Eugen Drewermann erwartet werden. Größere Kundgebungen seien am Ostermontag unter anderem in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Kassel und Nürnberg geplant. Gefordert werde der Truppenabzug aus Afghanistan und Irak; auch die beschlossene Entsendung der deutschen Tornados nach Afghanistan stoße auf den entschiedenen Protest, erklärte das Netzwerk Friedenskooperative.
Auf den Ostermärschen würden die Friedensgruppen auch zu Protesten beim G8-Gipfel in Heiligendamm Anfang Juni 2007 aufrufen. Vor allem die Abschottung der Industriestaaten vor Migration und Flüchtlingen und die Klimadiskussion sollten stärker mit dem Protest an der «aggressiven Seite» der G8-Staaten verbunden werden, hieß es.
(© AP)



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