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Paris - "Vive la france" - Diesen Ausstoß der Freude haben wohl viele P2P-Nutzer über die Lippen bekommen, als sie von dem Beschluss der französischen Nationalversammlung zur Legalisierung von Internet-Tauschbörsen gehört haben. Hat doch eine knappe Mehrheit von den anwesenden 58 der üblicherweise 577 Abgeordneten am vergangenen Donnerstag einem Antrag zugestimmt, der vorsieht, das Filesharing auch urheberrechtlich geschützter Werke mithilfe einer "Global-Lizenz" nebst Pauschalvergütung für private Zwecke zu erlauben.
Die Unterhaltungsindustrie zeigt sich empört über diese Befürwortung einer sogenannten "Kulturflatrate". Unterstützung erhält die Musik- und Filmwirtschaft seitens der französischen Regierung. So kündigte Frankreichs Kulturminister Renaud Donnedieu unterdessen eine Neuauflage der Parlamentsdebatte nach der Winterpause an. Er baut darauf, dass die Abstimmung anders ausfiele, wenn denn alle Abgeordneten anwesend sind.
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