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Genf / London - Der Webbrowser feiert sein 15-jährigen Geburtstag. Tim Berners-Lee hatte die beliebte Applikation, die heute aus dem Internet-Alltag nicht mehr wegzudenken ist, 1990 aus der Taufe gehoben - und mit ihm auch gleich die Programmiersprache "html". Der Queen war die Errungenschaft des damals am Genfer CERN-Institut tätigen Wissenschaftlers sogar die Adelung zum Sir wert.
Das Anliegen von Berners-Lee war es die Informationsverarbeitung am PC graphisch ansprechender und übersichtlicher zu gestalten. Außerdem wollte er das Editieren und Publizieren von Daten vereinfachen. Berners-Lee - die Kult-Figur des Internet schlechthin - ist am 8. Juni 1955 in London zur Welt gekommen. Der britische Informatiker hatte an der Oxford University in England studiert und bekleidet derzeit den 3Com Founders-Lehrstuhl am Laboratory for Computer Science des Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Zudem steht Berners-Lee dem World Wide Web Consortium (WWC) vor. Dabei handelt es sich um ein offenes Forum für Unternehmen und Organisationen, das die weitere Entwicklung des WWW koordinierend begleitet.
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