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Hannover - Zwölf Technologien sorgten im Jahr 2005 für Aufsehen. Das Technologie-Magazin Technology Review hat in seiner aktuellen Ausgabe die wichtigsten Entwicklungen vorgestellt, die auch in den kommenden Jahren für die Informationsgesellschaft, Industrie, Medizin und Alltagsprodukte relevant sein werden.
Und hier sind sie - die "Newcomer" des Jahres:
Google Earth: Der offene Dienst verbindet Internet und Satellitenbilder. Über die Verknüpfung mit geografischen Daten kommt die echte Welt ins Web und umgekehrt.
Nanotube-Folie: Milliarden Nanotubes vereint in einer Folie: Leicht wie Schaumstoff, transparent wie Glas, reißfest wie Stahl, knitterfrei, elektrisch leitend und obendrein noch als Licht- und Wärmequelle nutzbar. Ein Wundermaterial für Werkstoffkundler.
Virusanalyse: Das entschlüsselte Genom des Grippevirus von 1918 hilft im Kampf gegen die nächste Epidemie.
Cell-Chip: IBMs neuer Prozessor ermöglicht rechenintensive Echtzeit- und Multimediaanwendungen. Mit dem offenen Design soll eine Entwickler-Community geschaffen werden.
Hapmap-Projekt: Die Detailanalyse des menschlichen Erbguts ermöglicht gezielte neue Therapien.
Selbstreplikation: Der erste sich selbst vervielfältigende Roboter verbindet Evolution und Maschinenbau. Künftige Marssonden könnten sich selbst reparieren.
100-Dollar-Computer: Ein Billigrechner für die Dritte Welt soll die digitale Spaltung überwinden.
Siliziumlaser: Der erste Mikrolaser aus Silizium beschleunigt die Datenübertragung im Computer. Ein Meilenstein auf dem Weg zur Optoelektronik.
Robobionik: Maschinenbauer lernen von Biologen und verbessern die Bewegungsabläufe von Robotern.
Piezo-Injektoren: Elektrisch sensible Kristalle machen als Einspritzdüsen Automotoren effizienter und schadstoffärmer.
Spielkonsolen: Ausgefeilte Technik für den Spieltrieb. Neue Konsolen bündeln Onlinedienste und Home-Entertainment.
Asteroidenjäger: Ionenantrieb und autonome Navigation der japanischen Sonde Hayabusa setzen neue Maßstäbe in der Raumfahrt.
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