New York - Google hat sich damit einverstanden erklärt, im Rahmen seines Dienstes "Google Earth" Änderungen an der Auflösung von Satelittenbildern vorzunehmen, die sicherheitsrelevante Einrichtungen in Israel zeigen.
Fotos von israelischen Miltär- und Nuklearanlagen sind demnach nur noch in begrenzter niedriger Auflösung abrufbar. Einem Bericht der "Israel National News" zufolge konnten einige Sattelittenbilder sogar bis auf zwei Meter herangezoomt werden.
Mehr ginge auch rechtlich nicht. Denn dann würde der Suchmaschinen-Gigant das US-Recht verletzen. Denn der Kyl-Bingaman Zusatz des National Defense Authorization Acts von 1997 fordert von kommerziellen Satelliten-Anbietern Bilder von Israel grundsätzlich nicht in höherer Auflösung als besagte zwei Meter darzustellen.
Vollständig abrufbar waren laut dem Artikel neben den Städten Jerusalem und Tel Aviv, auch Satellitenbilder der Nuklearwaffenbasis Sdot Micha und dem Dimona Atomforschungszentrum. Länder wie Indien und Korea hatten sich in der Vergangenheit bereits wegen ähnlicher Fälle im Zusammenhang mit "Google Earth" beklagt.
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