Nieder-Olm - Wie die Forscher des Antispam-Spezialisten
Sophos berichten, ist die Zahl der Spam-Mails, die angeblich im Namen des Luxusuhren-Herstellers Rolex versendet werden, in der letzten Woche beachtlich angestiegen. Betrachtungen am weltweiten Spam-Aufkommen des letzten Monats haben ergeben, dass Junk-Mails mit Rolex-Angeboten um insgesamt 300 Prozent zugenommen haben.
"Spammer, die billige Uhren per Internet verkaufen wollen, stellen sich dümmer an als 'Dick&Doof'. Es gibt jedoch kaum User, die solche Kapriolen lustig finden, besonders wenn sie durch den tagtäglichen Morast an Spam im Postfach waten", erläutert Gernot Hacker, Director of Technology bei
Sophos. "Spamming scheint sich weiterhin zu lohnen, da es scheinbar noch immer Leute gibt, die den Massenmail-Produkten nicht widerstehen können. Egal, wie interessant das Angebot klingen mag, Anwender sollten schlicht und ergreifend eins beachten: Kauf niemals von einer Spam-Mail!"
Medienberichten zufolge hat Rolex eine Unterlassungsverfügung an eine Webseite versandt, die unechte Rolex-Uhren vertreibt. Damit folgt Rolex dem Beispiel einiger Firmen, deren Produkte bereits seit längerem gefälscht wurden. Zu Beginn des Jahres hatte der Pharma-Gigant und Viagra-Hersteller Pfizer angekündigt, dass der Konzern rechtliche Schritte gegen Dutzende illegaler Online-Apotheken eingeleitet hat, um den Verkauf kopierter Medikamente und deren Vertrieb über Spam-Mails zu reduzieren.
"Es ist nicht das erste und bestimmt nicht das letzte Mal, dass eine so bekannte Marke wie Rolex missbraucht wird", so Hacker weiter. "Man darf gespannt sein, was das Weltklasse-Unternehmen unternimmt, um seinen guten Namen vor Spam-Betrug zu schützen."
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Spammer ruinieren den Ruf von Marken