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Onlineshops nicht fürs Weihnachtsgeschäft gewappnet
27. Oktober 2004 - 13:58 Uhr

Hamburg - Rund 25 Prozent des Jahresumsatzes machen Online-Shops im Weihnachtsgeschäft. Doch der Geschenkekauf im Netz ist für viele Kunden eher Qual als Erleichterung. So haben 40 Prozent der Onlineshopper bereits wegen technischer Probleme im virtuellen Kaufhaus die Shoppingtour vorzeitig abgebrochen. Rund 2,1 Milliarden Euro Umsatz gingen den Shopbetreibern dadurch allein im ersten Halbjahr 2004 verloren, so die Ergebnisse der Studie "Kundenkompass Onlineshopping" von der novomind AG und dem F.A.Z.-Institut.

Neben technischen Problemen lässt jeder dritte Shopper seinen virtuellen Einkaufswagen aufgrund unzureichender Informationen stehen. Weitere Gründe für Kaufabbrüche im Netz: zu hohe Versandkosten (32 Prozent) und zu aufwändige Bestellvorgänge (30 Prozent). Trotz der Probleme der Kunden beim Onlineshopping steigt die Zahl der Online-Shopper dennoch stetig an. Wurden im ersten Halbjahr 2003 noch 3,8 Milliarden Euro umgesetzt, stiegen die Einnahmen auf 5,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2004. Ähnlich wie im Einzelhandel bestimmt dabei der Preis den Erfolg des Shops.

Demnach ist für 93 Prozent der Befragten das Preisniveau das wichtigste Kriterium bei der Auswahl des Anbieters. Auf Platz zwei stehen mit 91 Prozent die Lieferkonditionen des jeweiligen Shops. Ebenso wie in klassischen Ladengeschäften beeinflusst die Kundenzufriedenheit das Kaufverhalten: 86 Prozent berücksichtigen ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Anbieter. Bekanntheit und Image des Anbieters sind hingegen nur für 64 Prozent der Online-Shopper wichtig.



Dienstag, 02. Dez. 2008







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