Unbekannte Datendiebe sind in ein Berliner Hotel der amerikanischen Kette Best Western eingedrungen, wie das Unternehmen jetzt bestätigt hat. Auf einem der Computer sei ein Trojaner installiert worden, teilte das Unternehmen mit. Darunter versteht man ein Schadensprogramm, das sich als nützliche Anwendung tarnt.
Von dem Datenklau seien zehn Kunden betroffen, erklärte der Hotelbetreiber. Die Täter hätten sich keinen Zugang zu den Computernetzen weiterer Hotels der Kette verschaffen können. Das Unternehmen wies damit einen Bericht der schottischen Zeitung «Sunday Herald» zurück, wonach die Eindringlinge sich die Daten von acht Millionen Kunden verschafft haben sollen - sämtliche Übernachtungen in den 1.312 europäischen Best-Western-Hotels seit 2007. Dieser Bericht sei voller Fehler und haltloser Behauptungen, erklärte das Unternehmen. Der Autor des Beitrags, Iain Bruce, erklärte jedoch, die Zeitung bleibe bei ihrer Darstellung.
