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27. August 2008
Britischer Außenminister Miliband kritisiert russisches Vorgehen in Georgien


Kiew - Der britische Außenminister David Miliband hat Russland vorgeworfen, mit der Anerkennung der Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien die Landkarte des Kaukasus neu entwerfen zu wollen. Mit seiner Invasion in Georgien habe Russland ein machtpolitisches Spiel betrieben, sagte Miliband am Mittwoch vor Studenten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Der russische Präsident Dmitri Medwedew habe eine große Verantwortung, keinen neuen Kalten Krieg zu beginnen. Russland habe zwar militärische Erfolge erzielt, werde aber letztlich wirtschaftliche und politische Verluste zu spüren bekommen. Wenn Moskau respektiert werden wolle, müsse es seinen Kurs ändern, sagte Miliband.








 
 



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