Bei Fernsehern geht der Trend zu großen Flachbildschirmen. Die neuen Geräte sind nach Einschätzung von Stiftung Warentest mittlerweile den alten Röhrenfernsehern häufig überlegen. Bei neuen Signalwegen wie digitalem Satellitenfernsehen machten sich die Neuen besser; das hochauflösende HDTV könnten auch neue Röhrengeräte nicht leisten.
Kunden sollten sich das Bild vom Verkäufer mit genau dem Signal zeigen lassen, das zu Hause zur Verfügung steht, rät Stiftung Warentest. Wer analoges Kabel habe, sich aber alle Türen offenhalten wolle, sei meist mit einem LCD-Fernseher gut bedient, dessen Bildschirmdiagonale höchstens 80 Zentimeter betrage. Viele stellten erst zu Hause fest, dass der neue Fernseher zu groß sei, berichten die Experten.
Für einen guten LCD-Fernseher müsse man mindestens 800 Euro investieren. Aber auch Auslaufmodelle seien zurzeit nicht schlecht und deutlich günstiger. Plasma-Fernseher seien mittlerweile auch zu empfehlen, diese seien allerdings mit einer Bildschirmdiagonale von über einem Meter deutlich größer. Bei der Auflösung rät die Stiftung von Full HD-Fernsehern eher ab. Geräte mit der geringeren HD-ready-Auflösung reichten völlig aus.
Im Betrieb brauchen gleich große LCD-Fernseher und Röhrengeräte ungefähr gleich viel Strom, berichten die Experten. Wegen des Trends zu größeren Geräten nehme aber auch der Verbrauch zu. Im Stand-by seien LCD- und Plasma-Fernseher sparsamer geworden. Allerdings hätten nur wenige Geräte überhaupt noch einen wirklichen Ein- und Ausschalter. Es empfehle sich, das Gerät in solchen Fällen mittels einer schaltbaren Steckerleiste auszuschalten.
