Transaktionskosten und Depotgebühren können die Rendite einer börsennotierten Anleihe empfindlich schmälern. Darauf macht die ING-DiBa in Frankfurt am Main aufmerksam. Festgelder und Sparbriefe als Alternativen für eine risikoarme Geldanlage verursachen dagegen keine Nebenkosten, wie die Experten erläutern.
Anleger sollten deshalb bei ihrer Entscheidung nicht nur auf die Höhe der Zinsen achten, sondern auch eventuelle Gebühren berücksichtigen. Vor allem kleinere Transaktionen könnten die Rendite drastisch schmälern, wenn die Bank eine feste Mindestgebühr verlange.
Wer beispielsweise eine Anleihe für 2.500 Euro kauft und sie nach zwei Jahren wieder verkauft, muss nach Berechnung der Fachleute eine Renditeeinbuße von 1,7 Prozentpunkten hinnehmen, wenn eine Mindestordergebühr von 25 Euro und 18 Euro jährliche Depotgebühr verlangt werden.
