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27. August 2008
Hilfe für Strom- und Gaskunden bei unrechtmäßigen Versorgungssperren


Düsseldorf - Der Bund der Energieverbraucher will ungerechtfertigte Versorgungssperren von Strom- und Gasversorgern künftig öffentlich anprangern. Im September soll in Düsseldorf eine Prüfstelle eingerichtet werden, die alle Fälle, in denen Anbieter zu Unrecht Verbrauchern Strom und Gas abdrehen, dokumentiert und im Internet veröffentlicht. Damit sollten ungesetzliche Praktiken einzelner Energieversorger aufgezeigt werden, sagte der Bundesvorsitzende Aribert Peters am Mittwoch.

Die Zentralstelle «Energieunrecht» holt den Angaben zufolge künftig zu jedem Fall eine Stellungnahme des Versorgers ein und bewertet die verhängte Sperre unter juristischer Fachanleitung. Mögliche Rechtsverstöße sollen dann nicht nur im Netz publiziert werden, sondern auch auch an die zuständige Aufsichtsbehörde weitergeleitet werden.

Abgestimmt werden die Bewertungskriterien laut den Verbraucherschützern mit dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundeskartellamt, der Bundesnetzagentur und dem Bundesverband der Gas- und Stromversorgungsunternehmen.








 
 



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