
27. August 2008
GfK bläst Übernahme des Konkurrenten TNS ab
Nürnberg - Der Nürnberger Marktforscher GfK ist aus dem Bieterkampf um den britischen Konkurrenten TNS ausgestiegen. Der Vorstand sei zu dem Schluss gekommen, dass kein zufriedenstellendes Angebot möglich gewesen wäre, erklärte die GfK am Mittwoch. Entscheidend waren demnach die Finanzierungsbedingungen.
TNS und GfK hatten ursprünglich fusionieren wollen. Der britische Werbekonzern WWP legte Anfang Juli jedoch ein Übernahmeangebot von 1,35 Milliarden Euro für TNS vor. Die Fusion wurde daraufhin abgeblasen und die GfK kündigte ein Gegenangebot mit Hilfe eines Investors an. Dieser Plan ist jetzt geplatzt. Gemeinsam wären GfK und TNS nach eigenen Angaben das zweitgrößte Marktforschungsunternehmen der Welt gewesen.

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