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München (dhg) - Infineon-Chef Wolfgang Ziebart wehrt sich gegen Forderungen, den Chipkonzern zu zerschlagen. "Die Maßnahmen, die uns von außen empfohlen werden, sind nicht angemessen", sagte Ziebart nun dem manager magazin. Er erteilt damit den immer wieder von Anlegern, Analysten und Beratern geäußerten Vorschlägen, die Speicher- sowie die Kommunikationssparte abzuspalten und entweder an die Börse zu bringen oder mit Partnern zu vereinen, eine klare Absage.
Infineon schreibt nach einer schwachen Erholung 2004 mittlerweile wieder Verluste und hinkt technologisch hinter Weltmarktführer Samsung her. Dennoch will Ziebart den Konzern als Einheit erhalten. "Radikale Einschnitte sind in unserer Situation nicht angebracht. Nachdem die Bilanz gesund ist, wollen wir mit solider Sanierungsarbeit vor allem unsere Werte erhalten“ erklärt Ziebart im manager magazin seine Strategie.
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