
27. Mai 2006 12:35 Uhr
Microsoft: Neue Analyse-Tools sollen Hardware-Treiber sicherer machen
Seattle - Microsoft hat zwei Tools an den Start gebracht, die Hardware-Hersteller dabei unterstützen sollen, stabilere und sicherere Windows-Treiber zu entwickeln. Auf diesem Weg soll die Zahl von Systemzusammenbrüchen reduziert werden. Bei den Tools namens "PreFast for Drivers" und "Static Driver Verifier" handelt es sich um Quellcode-Analyse-Programme, die in der Lage sind, Schwachstellen in Treiber-Codes aufzufinden. Diese können dann im Anschluss von ihren Herstellern leichter behoben werden. Die Beta-Versionen der beiden Tools wurden am Freitag auf der "Windows Hardware Engineering Conference" (WinHEC) in Seattle vorgestellt.
"Wir hoffen damit, die Zuverlässigkeit und Robustheit von Treibern steigern zu können," erklärte Microsofts Software-Entwickler Jon Hagen im Gespräch mit dem US-Branchendienst Cnet. "Die Notwendigkeit ist angesichts der Komplexität vieler Treiber gegeben. Vor allem die überaus unbeliebten Blue Screens sollen vermieden werden." Windows benötigt Treiber-Software, um Hardware-Komponenten wie Drucker, Scanner, Grafikkarten und ähnliches zu unterstützen. Ein fehlerhaft programmierter Treiber kann dabei enormen Schaden anrichten, der dann wiederum in einem fatalen Systemcrash enden kann.
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