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München - Die bayerische Verbraucherstaatssekretärin Emilia Müller hat zu neuer Vorsicht beim Öffnen elektronischer Post aufgerufen. Grund: "Nicht nur bei der Vergabe der Tickets zur Fussball-WM gab es gefälschte Post. Es tauchen jetzt auch falsche E-Mails mit dem vermeintlichen Absender Telekom auf. Da scheinen richtige Angriffswellen zu laufen", so die Staatssekretärin.
Die mit den E-Mails versandten Anhänge enthalten Viren, die persönliche Daten ausspionieren können. Müller: "Hier hilft nur Augen auf und E-Mail löschen, ohne den Anhang zu öffnen." Nach Recherche der Verbraucherzentrale Bayern "verkleidet" sich die falsche E-Mail als Meldung von info@t-com.net oder info@telekom.de mit dem Betreff "Telekom", "Telekom Rechnung" oder "Ihre Deutsche Telekom" und zum Beispiel mit dem Text: "Die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat Mai beträgt: 256,59 Euro."
Um echte von gefälschten Telekom-E-Mails zu unterscheiden, sollte der Nutzer auf folgendes achten: Echte E-Mails sind gestaltet mit persönlicher, namentlicher Ansprache, ohne Passwörter und ohne anhängende Dateien. Wer Zweifel an der Echtheit einer E-Mail der Telekom hat, kann die erhaltene E-Mail an die Telekomadresse rechnung-online@telekom.de senden und auf Richtigkeit prüfen lassen.
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