Sunnyvale - Der Chip-Riese AMD hat auf dem New Yorker LinuxWorld Summit die Verfügbarkeit der vollständigen Spezifikation seiner Virtualisierungstechnologie "Pacifica" angekündigt. "Pacifica" ist eine Lösung, die für 64-Bit-Virtualisierungstechnologien für Server, Workstations, Desktop-PCs und mobile Computer mit x86-Architektur optimiert ist.
Die Lösung erweitert die AMD64 Technologie mit Direct Connect Architecture. Die Virtualisierungstechnologie greift auf ein neues Modell und auf Funktionen innerhalb des Prozessors und des Speicher-Controllers zurück, und sie ermöglicht so eine verbesserte Virtualisierung. Gegenüber herkömmlichen Virtualisierungskonzepten, die ausschließlich auf Software basieren, vereinfacht "Pacifica" mit diesen Leistungsmerkmalen die Entwicklung neuer Virtualisierungslösungen und sorgt für eine erhöhte Sicherheit. Aufgrund der Kompatibilität zu bereits vorhandener Virtualisierungssoftware bleiben bisherige IT-Investitionen geschützt.
"Die potenziellen Vorteile und die Möglichkeiten der Virtualisierung sind für Unternehmen jeglicher Größe sowie für private Computernutzer beachtlich. Mit unserem Konzept, das aus Hard- und Software besteht, und durch die Zusammenarbeit mit Kunden sowie mit Hard- und Softwarepartnern zur Entwicklung von 'Pacifica' können wir der Computerbranche als eines der ersten Unternehmen eine optimale Technologie für Virtualisierungslösungen an die Hand geben," so Marty Seyer, Corporate Vice President und General Manager von AMDs Microprocessor Solutions Sector.
Die "Pacifica"-Spezifikation, einen Technologie-Überblick und Richtlinien für Software-Entwickler, die Virtualisierungslösungen für 64-Bit-Technologie entwickeln, hält AMD unter http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/33047.pdf bereit.
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