
27. April 2006 15:26 Uhr
Biometrie-Handys auf dem Vormarsch!
New York - Handybesitzer wünschen sich verbesserten biometrischen Schutz und Mobile-Commerce-Dienstleistungen wie sie bereits in Asien erhältlich sind. Das ergab eine US-weite Umfrage, die der Biometrie-Spezialist AuthenTec in Auftrag gegeben hat.
Demnach würden 58 Prozent der Befragten ein Mobiltelefon mit Mobile-Commerce-Funktionen kaufen, um damit künftig die Brieftasche zu ersetzen. Doch Handys mit Bezahlfunktionen müssen absolut sicher vor Betrug und Diebstahl sein. Für 73 Prozent der Befragten ist daher ein Fingerprint-Sensor die beste Lösung, um gespeicherte Handydaten zu schützen.
"Zwar steckt M-Commerce - mit dem Handy Bustickets, Kinokarten oder im Laden um die Ecke bargeldlos einkaufen - in Europa noch in den Kinderschuhen, doch bei der ständig steigenden Zahl von Handydiebstählen wird auch bei uns der Ruf nach mehr Sicherheitsfunktionen im Handy laut", erläutert Marc Gebert, Director, Sales & Marketing EMEA bei AuthenTec. "Die PIN als Geräteschutz wird einfach nicht genutzt. Ist das Handy einmal eingeschaltet und geht verloren oder wird gestohlen, kann jeder auf alle Daten zugreifen."
Experten zufolge werden in Deutschland jährlich etwa 90.000 Mobiltelefone gestohlen. Mit zunehmender technischer Raffinesse wie umfassenden Foto- und Videofunktionen, ausgefeilten Spiele oder erhöhter Speicherkapazität müssen daher auch immer mehr Informationen und Daten auf dem Handy vor unerlaubtem Zugriff geschützt werden.
"Mobiltelefone mit biometrischer Fingerabdruckerkennung und M-Commerce-Funktionen liegen unaufhaltsam im Trend. Spätestens Mitte 2007 werden sie auch den deutschen Markt erobern", glaubt Gebert. In der Tat sind derzeit bereits viele Services im Gespräch wie beispielsweise die mobile Teilnahme an Online-Auktionen.
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