|
|
Klagen: Und auch britische Tauschbörsen-Nutzer müssen sich in Acht nehmen!
27.03.2004 16:17 Uhr
London - Ab sofort müssen sich auch britische Tauschbörsen-Nutzer vor Klagen der Musikindustrie in Acht nehmen. Denn die britische Musikindustrie vertreten durch die "British Phonographic Industry" (BPI) hat erst Ende vergangener Woche angekündigt, gegen jeden Filesharer gerichtlich vorzugehen, der den Tausch urheberrechtlich geschützter Musikdateien via Internet nicht einstelle.
Anlass für die öffentliche Drohung ist eine alarmierende Studie, nach der bis zu 8 Millionen britische Internet-Nutzer Musik aus dem Internet herunterladen - 92 % davon nutzen zur Beschaffung der Songs illegale Websites.
Zudem ergab die Untersuchung, dass eben diese Filesharer zugleich weniger Geld für Musik aus dem Handel ausgeben. "Es gibt keinen besseren Beweis für den Schaden, den das illegale Herunterladen von Musik-Dateien aus dem Internet der Britischen Musik und der Britischen Musikindustrie hinzufügt", so der BPI-Vorsitzende Peter Jameison. "Illegale Musikdownloads verursachen Schäden für Interpreten, Songschreiber, Labels, Produzenten, Händlern und jeden anderen, der in das Musikgeschäft involviert ist."
Zugleich startet die BPI eine "Instant Massaging"-Kampagne nach dem Vorbild der US-Musikindustrie. Über entsprechende Funktionen der Tauschbörsensoftware verwarne man direkt Filesharer, die urheberrechtlich geschütztes Material zum Download anböten. Sie könnten wählen, so die BPI: Entweder die User stellen ihre illegalen Aktivitäten ein oder man werde dies gerichtlich durchsetzen.
Links:
www.bpi.co.uk |