Azusa - Die US-Strafverfolgungsbehörden haben am Donnerstag einen Kalifornier festgenommen, der im Verdacht steht, die Kreditkarteninformationen von AOL-Nutzern gestohlen zu haben. Laut Anklage hat Jeffrey Brett Goodin die Daten seiner Opfer genutzt, um auf deren Kosten unauthorisierte Zahlungen zu tätigen. Er trickste seine Opfer, allesamt Nutzer des Online-Dienstes AOL, aus, in dem er ihnen - á la Phishing - eine E-Mail im AOL-Look sandte. Diese forderte ihre Empfänger zur Aktualisierung ihrer Zahlungsinformationen auf. Wer dieser Aufforderung nachkam, war seine Daten los.
Nach Angaben der zuständigen US-Staatsanwaltschaft in Los Angeles wurden die AOL-fake-Mails von Goodin zu Tausenden versandt. Entsprechend viele Opfer klagen über den Verlust ihres Geldes. Informationen zum Gesamtschaden liegen allerdings noch nicht vor. Dem 45-Jährigen droht nun eine Haftstrafe von 30 Jahren. An den Ermittlungen, die zur Festnahme von Goodin führten, waren neben den örtlichen Behörden auch der Secret Service sowie die Bundespolizei FBI beteiligt.
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