Redmond - Die Finanzergebnisse von Microsoft's zweitem Geschäftsquartal 2006 entsprechen in Großem und Ganzen den Erwartungen der Wall Street. Demnach verbuchte der Software-Gigant Einnahmen in Höhe von 3,65 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 34 Cent pro Aktie bei einem Gesamtumsatz von 11,83 Milliarden Dollar.
Die Analysten hatten zuvor mit 33 Cent pro Aktie und einem Umsatz von 11,96 Milliarden US-Dollar gerechnet. Microsoft selbst war im Oktober ebenfalls noch von Umsätzen zwischen 11,9 und 12 Millarden Dollar ausgegangen. Schuld an den geringfügig schlechteren Umsatzzahlen soll vor allem der schwächelnde Absatz beim Zubehör für die Xbox 360 sein. Auch der Dienst MSN blieb geringfügig hinter den Erwartungen zurück.
Dafür aber zog die Nachfrage nach PCs im vergangenen Quartal an. Und auch die Ergebnisse der Sparte "Server und Tools" waren besser als erwartet. Hier konnte der Konzern einen Umsatzanstieg von 14 Prozent verzeichnen. "Außerordentlich stark war die Nachfrage nach unseren Desktop- und Serverprodukten durch Unternehmenskunden, insbesondere nach den vor kurzem eingeführten Server-produkten", so Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft. "Unsere Kunden reagieren sehr positiv auf den Nutzen, die Qualität und erhöhte Sicherheit unserer neuen Produktversionen."
Für das am 30. Juni 2006 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 44 und 44,5 Milliarden US-Dollar sowie einem operativen Gewinn zwischen 17,9 und 18,3 Milliarden Dollar.
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