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"Es gibt keine Sicherheitslücken": eTracker bestreitet Datenschutz-Probleme
27. Januar 2006 - 16:48 Uhr

Hamburg - Die eTracker GmbH, Hersteller des beliebten gleichnamigen Web-Analyse-Programms, hat sich gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, wonach ihre Software Sicherheitslücken aufweist. Die deutsche Webeffekt AG hatte am Mittwoch gemeldet, dass das eTracker-Programm eine Schwachstelle beinhalte, über die Kundendaten via Google öffentlich eingesehen werden könnten. (wir berichteten)

eTracker hat den Vorgang nun als Normalfall zurückgewiesen. "Die Veröffentlichung der besagten Daten betrifft ausschließlich die Nutzer des kostenlosen Angebots 'etracker free'", erklärte Sprecherin Sandy Wilzek gegenüber net-tribune. Dies habe nichts mit irgendeiner Sicherheitslücke zu tun. "Vielmehr stimmen die Kunden des Free-Services der Veröffentlichung ihrer Daten im Rahmen der AGB ausdrücklich zu. Die Daten von Kunden, die einen kostenpflichtigen Service nutzen und ihre Daten nicht freigegeben haben, sind vor dem Zugriff Dritter sicher geschützt und werden nicht in Suchmaschinen indexiert", so Wilzek.

Die Vorgänge um die vermeintlich aufgedeckte Sicherheitslücke beschäftigt nun auch die Gerichte. Nachdem die Webeffekt AG - überzeugt von der Korrektheit ihrer Entdeckung - offenbar weiterhin an ihrer Version festhält und die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung ablehnte, hat die eTracker GmbH nun beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen beantragt.



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