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San Francisco - Intel, Hewlett-Packard und sieben weitere Server-Hersteller wollen bis 2010 insgesamt 10 Millarden US-Dollar investieren, um die Adoption des Itanium-Prozessors voranzutreiben. Neben den beiden Itanium-Entwicklern beteiligen sich Unisys, Silicon Graphics, NEC, Hitachi, Fujitsu, Fujitsu-Siemens und Groupe Bull an der Finanzspritze. Wie die Unternehmen am Donnerstag bekannt gaben, soll das Geld vor allem in die Forschung und Weiterentwicklung, Vermarktung und den Unternehmenssupport des High-End-Prozessors fließen.
"Wir befinden uns mit dem Itanium auf dem richtigen Weg, könnten allerdings schneller voranschreiten. Dazu soll das 10 Millarden Dollar-Investment nun beitragen", erklärte Tom Kilroy, General Manager von Intel's Digital Enterprise Group, auf einer Presse-Konferenz in San Francisco. Die neun Unternehmen sind allesamt Mitglieder der Itanium Solutions Alliance, der im Übrigen auch Microsoft, Red Hat, Novell, Oracle und weitere Software-Unternehmen angehören. Der Unternehmenszusammenschluss kündigte unterdessen auch seinen Itanium Solutions Catalog an, der verschiedene Software-Hardware-Kombinationen für spezifische Anwendungsbereiche beschreibt.
Der Hochleistungs-Prozessor Itanium liegt derzeit weit hinter den Erwartungen zurück. Einst war man davon ausgegangen, dass er die Welt der Server im Sturm erobern wird. Aber Verzögerungen bei der Auslieferung, Schwierigkeiten mit der Performance sowie Software-Inkompatiblitäten, hatten den Intel-Prozessor von seinem Erfolgskurs gebracht.
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