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London - Cyberkriminelle haben künftig in England einen schweren Stand. Sie sehen sich dort demnächst mit härteren Strafen sowie moderneren Gesetzen konfrontiert. So hat das englische Innenministerium am Mittwoch mit der "Police and Justice Bill" eine Gesetzesinitiative auf den Weg gebracht, die gleich ein Reihe neuer Internet-relevanter Handlungen als strafbar klassifiziert.
Cyberkriminelle, die beispielsweise Viren verschicken oder Denial-of-Service-Attacken starten, drohen laut dem Gesetzesvorschlag Freiheitsstrafen von bis zu 10 Jahren. Auch der Besitz von sogenannten Hacker-Tools soll künftig mit Haftstrafen von bis zu einem Jahr geahndet werden. Ermöglicht wird dies durch eine Ergänzung des bereits bestehenden Computer Misuse Act (CMA).
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