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Sicherheitsrisiko Drucker wird beim Hightech-Datenschutz vernachlässigt
27. Januar 2006 - 09:04 Uhr

Dietzenbach - Während Unternehmen mit viel Hightech Datenschutz betreiben, ist der Umgang mit vertraulichen Ausdrucken oft eine unbeachtete Risikoquelle. Darauf wies der Drucker-Hersteller Lexmark heute unter Berufung auf eine aktuelle Studie hin. Deutsche Unternehmen werden in diesem Jahr circa 1,26 Milliarden Euro investieren, um ihre Daten vor unerwünschten Hightech-Attacken zu schützen. Dabei wird das Sicherheitsrisiko, das vom altbewährten Papier unterschätzt.

So haben etwa 23 Prozent der deutschen Büroangestellten schon einmal vertrauliche Dokumente offen auf ihrem Schreibtisch liegen gelassen. Und immerhin 11 Prozent haben im Ausgabefach des Druckers enstprechende Dokumente von Kollegen gefunden, wenn sie eigene Ausdrucke abholen wollten.

"Unsere Studie zeigt, dass Unternehmen in ganz Europa mit dem Problem der Sicherheit und Vertraulichkeit gedruckter Dokumente nicht angemessen umgehen", erklärt Eamon Ryan, Vizepräsident und General Manager von Lexmark EMEA. Sein Unternehmen arbeite daher daran, diese Problematik stärker ins Bewusstsein zu rufen. Dabei könne schon ein einfaches PIN-Nummern-System das Problem lösen, meint Ryan.

Auch mit eigenen persönlichen Daten sind Büromitarbeiter überraschenderweise ebenso nachlässig wie mit Firmengeheimnissen. 68 Prozent der Befragten in Deutschland haben sogar schon einmal ihren Lebenslauf und 64 Prozent andere persönliche Informationen im Ausgabefach eines Druckers zurückgelassen.



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Freitag, 09. Januar 2009







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