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New York - Dieses mal sind es keine File-Sharer, sondern es ist einmal die US-Musikindustrie, die ins Visier der New Yorker Staatsanwaltschaft geraten ist. Diese hat einem Bericht der L.A. Times zufolge die Ermittlungen gegen mehrere Musikkonzerne aufgenommen. Der Vorwurf: Illegale Preisabsprachen bei Musik-Downloads aus dem Internet.
Konkret unter Verdacht stehen die Konzerne Warner, Sony, EMI und BMG. Sie sollen bei der Festlegung der Einkaufspreise ihrer Songs zusammengearbeitet haben, um so von den gängigen eher billigen 99 Cent pro Song wegzukommen. Auch wenn nur schwer nachzuweisen, wirklich überraschend wäre das Vorgehen der Labels nicht. Immerhin haben sie in den vergangenen Monaten vergeblich versucht, Betreiber von Musikdownload-Plattformen zu einer Erhöhung der Song-Preise zu drängen.
Ziel von BMG & Co. ist es, den Profit aus den Online-Geschäften zu steigern. Schon heute verdient die Musikindustrie mit den Verkauf von Songs auf Download-Plattformen mehr Geld als mit herkömmlichen CDs. Diese Profitgeilheit könnte den Konzernen nun jedoch zum Verhängnis werden. Der New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer, der die Ermittlungen leitet, fühlt sich jedenfalls auf den Plan gerufen.
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