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Paris / Frankfurt am Main - IT-Outsourcing gern - aber nur in Teilen. Das ist kurz gefasst das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC, bei der im dritten Quartal 2004 die CIOs und CFOs der 300 weltweit größten multinationalen Unternehmen in Europa, Nordamerika und dem Fernen Osten befragt wurden.
Demnach stehen 64 Prozent der CIOs und 77 Prozent der CFOs selektivem Outsourcing aufgeschlossen gegenüber. Gleichzeitig würden Dreiviertel der IT- und Finanzdirektoren aufgrund eventueller Managementrisiken jedoch nicht ihre gesamte IT auslagern. So kommt es, dass am häufigsten die Netzwerk- beziehungsweise Kommunikationsinfrastruktur (50 Prozent) ausgelagert wird, gefolgt von den Sicherheits-Services (32 Prozent) und dem Server-Management (32 Prozent).
"Im Bezug auf IT-Infrastruktur und IT-Services beweist die Studie, dass die meisten multinationalen Unternehmen von Mega-Verträgen beim IT-Outsourcing nicht sehr viel halten", kommentiert Duncan Brown, Consulting Director bei IDC. "Die meisten CIOs legen eine sehr pragmatische Einstellung an den Tag, was das Auslagern bestimmter Teile der IT-Infrastruktur betrifft. Die meisten Befragten zeigten sich besonders offen, das Kommunikationsinfrastruktur-Management an einen Spezialisten auszulagern, um sich selbst besser auf Geschäftsaktivitäten konzentrieren zu können."
Immerhin: Von den in der Studie befragten Unternehmen haben 72 Prozent bereits einen Teil ihrer IT ausgelagert. Der Hauptvorteil eines solchen Vorhabens liegt, so ein Viertel der befragten CIOs, dabei, sich verstärkt auf Kernaufgaben konzentrieren zu können.
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